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Potenzialstudien zu Pumpspeicherstandorten aus einzelnen Bundesländern:

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Wasser als Speichermedium

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, bis „spätestens“ 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien auf 35 Prozent am deutschen Stromverbrauch zu verdoppeln. Dabei wird vor allem die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie eine bedeutende Rolle spielen. Doch gerade diese Energieträger unterliegen wetterbedingt erheblichen Schwankungen. Beispielsweise kann es durch Starkwind zu einer Überproduktion von Strom kommen, bei einer gleichzeitig geringeren Nachfrage. Dieses Überangebot bedarf eine Speicherung, damit die Nachfragespitzen künftig auch durch erneuerbare Energien abgedeckt werden können. Hier sind zentrale Speicher neben dezentralen Speichern von großer Wichtigkeit für die Zukunft der Energieversorgung.

Deshalb ist der Bau von Stromspeichern in einem Stromsystem, das auf erneuerbare Energien setzt, unerlässlich. Im Trianel Wasserspeicherkraftwerk Nethe kann der Strom in Zeiten von Überproduktion gespeichert und dann bei abnehmender Stromerzeugung aus Wind und Sonne bei gleichzeitiger hoher Nachfrage wieder zur Verfügung gestellt werden. Stromspeicher wie dieser leisten nicht nur einen Beitrag zur Integration von Erneuerbaren Energien, sondern erhöhen auch die Versorgungssicherheit in Deutschland.

Wasserkraftwerke sind effizient und sichern die Stromversorgung

Wasserkraftwerke zeichnen sich durch ihre flexible und schnelle Einsatzbereitschaft aus. Sie eignen sich damit hervorragend Regelenergie bereitzustellen. Regelenergie wird benötigt, um die Spannung im Netz stabil zu halten. Beispielsweise erhöht sich an einem Tag X in Zukunft die Stromerzeugung durch Windspitzen, die Nachfrage ist aber gleichzeitig gering. Es liegt eine Überproduktion vor. Hier ist es möglich, dass durch das Trianel Wasserspeicherkraftwerk Nethe dieses lokale Überangebot an Windstrom ausgeregelt wird. Wenn Speicher zu weit entfernt sind, kann in den lokalen Netzen der überschüssige Strom nicht einfach "abtransportiert" werden. Hier ist dann das Wasserspeicherkraftwerk Nethe gefragt. Die Pumpen werden angeworfen, um durch das Hochpumpen von Wasser in das Oberbecken die überschüssige Energie zu entnehmen. In Zeiten von hoher Nachfrage am Folgetag Y kann dann das Wasser wieder abgelassen werden, damit die Turbinen durch das durchströmende Wasser Strom erzeugen. Das geplante Wasserspeicherkraftwerk Nethe wird sich wie die meisten Wasserspeicherkraftwerke durch einen hohen Speichernutzungsgrad von rund 80 Prozent auszeichnen, d. h. die Energie, die für das Hochpumpen des Wassers benötigt und dort gespeichert wird, kann zu 80 Prozent wieder als elektrischer Strom genutzt werden.