Trianel Wasserkraftwerk Nethe

Saubere Energie im Weserbergland. Auf dem Gebiet der Städte Beverungen und Höxter soll bis Ende 2025 eines der größten Wasserspeicherkraftwerke in Deutschland entstehen.

Das Oberbecken wird nach den derzeitigen Planungen zwischen den Ortsteilen Ottbergen und Bosseborn an der Derenbornstraße (L890) liegen. Das Unterbecken würde zwischen der Nethe, der Bundesstraße B 64, Neuer Weg und dem Bahndamm nordöstlich von Amelunxen errichtet. Zusammen werden diese beiden Becken mit einer Schachtkaverne ein effizentes und klimaschonendes Kraftwerk bilden.

Zusammen mit den Bürgern

Schon im Vorfeld der konkreten Bauleitplanung sind Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt worden, um möglichst viele Anregungen aus der Bürgerschaft in das Genehmigungsverfahren einfließen zu lassen. Trianel möchte mit allen Interessensvertretern vor Ort gemeinsam im Dialog den Planungsprozess gestalten. Möglichst viele Informationen, Bedenken und Hinweise aus der engagierten Bürgerschaft, aus den Verbänden- und Interessensgemeinschaften sollen in die kommenden Genehmigungsverfahren einfließen. Erste Veranstaltungen haben bereits im August und September des Jahres 2011 stattgefunden. Weitere Bürgerinformationsveranstaltungen folgten im Jahr 2012. Im Sommer 2012 hat sich auf Initiative des Ortsauschusses Amelunxen ein Arbeitskreis zum Vorhaben gegründet. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist eingeladen, an diesem Arbeitskreis teilzunehmen.

Verbesserter Hochwasserschutz für die Bürger

Eine der größten Herausforderungen im Bereich des Unterbeckens ist der Hochwasserschutz des Ortes Amelunxen. Trianel hat sich gegenüber den Kommunen verpflichtet, bei einer Realisierung des Projekts den Hochwasserschutz nicht nur auf dem derzeitigen Stand zu erhalten, sondern nach Möglichkeit zu verbessern. Auch die Trinkwasserversorgung in Amelunxen steht im Pflichtenheft der Ingenieure. Die Abstimmung für den Hochwasserschutz findet in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden statt.

Die Nethe bei Amelunxen
Der geplante Standort des Unterbeckens ist derzeit eine landwirtschaftlich genutzte Fläche.